Chrysler 300C im Test
11.111 Kilometer durch seine Heimat: Unser Langzeit-Test des mächtigen Chrysler 300C in Österreich präsentierte uns ein Auto, das hier sicher gerne zu hause ist.
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'Heimvorteil' nannte Chrysler kürzlich die Herkunft aus Graz, wo der Konzernbruder zur Mercedes E-Klasse für den außer-amerikanischen Bereich gefertigt wird. Was im ersten Moment verwundern mag, denn der typische mitteleuropäische Wagen ist der 300C nicht unbedingt.
Design-Kunststück: Groß und mächtig - aber nicht fett und ausufernd
Da wäre einmal das unverwechselbare Design des Chrysler. Er verbirgt seine unglaubliche Länge von über 5 Metern gekonnt hinter einer wuchtigen Front und straffen Linien nach hinten. Die 18-Zoll-Reifen, die Standard sind, passen zum großen Wagen und sorgen für die richtigen Proportionen. Der von uns getestete Kombi (300C Touring CRD) bringt nicht nur größeren Nutzwert, sondern auch noch eine weiter verstärkte Designnote: Muskulös wirkt damit auch das Heck, welches mit Schießscharten als hintere Seitenscheiben ordentlich Kraft ausstrahlt und den großen Kofferraum hinter starker Tönung verbirgt.
Dass bei all der amerikanischen Größe und maskuliner Ausstrahlung kein Schlachtschiff ohne Ende herausgekommen ist, zeigt das Können der Designer.
Ein freundliches Gesicht trotz energischer Muskelmasse
Das beginnt vorne mit der hoch aufragenden Front und dem markanten Grill. Umschlossen werden diese durch ein durchaus freundliches Gesicht. Ein grober Bär, der auch ein wenig Teddy ist. Der 300C fühlt sich auch noch wohl, wo er nicht zu dick und böse auftragen sollte.